Wärmebrücken-Software

 

Bei der Auswahl von Wärmebrücken-Software sollte man auf einige Punkte beachten.

 

Was soll die Software können?

Das wichtigste Kriterium besteht hier in der Fähigkeit zweidimensionale (2D) oder dreidimensionale (3D) Wärmebrücken rechnen zu können. Möchten Sie lediglich die EnEV-Nachweisführung durch einen genaue Wärmebrückenberechnung erweitern, reicht Ihnen ein Programm, das 2D-Wärmebrücken berechnen kann.

 

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Ein 2D-Programm reicht auch für die meisten Untersuchungen hinsichtlich der Berechnung des Temperaturfaktors fRsi aus. Allerdings lassen sich nicht alle relevanten Details analysieren, da gerade dreidimensionale (3D) Wärmebrücken (z.B. punktuelle Wärmebrücken oder Raumecken unter Flachdach) besonders problematische bezüglich ihrer Schadensanfälligkeit sein können. Diese können nur mit 3D-Programmen simuliert werden. Und auch im Passivhaus gibt es manchmal dreidimensionale Wärmebrücken für die man ein entsprechendes 3D-Programm benötigt.

 

Welche Berechnungsmethoden verwenden die Programme?

Grundsätzlich gibt es zwei numerische Verfahren, mit denen Wärmebrücken-Programme arbeiten.

 

1. FDM - Finite-Diferenzen-Methode

    (einfachstes numerisches Verfahren zur Lösung von Differenzialgleichungen)

2. FEM - Finite-Elemente-Methode

   (weit verbreitetes und genaues numerisches Verfahren zur Lösung

    von Differenzialgleichungen)

 

Grundsätzlich ist die FEM der FDM vorzuziehen. Der Vorteil der FEM zeigt sich u.A. bei der Berechnung von Details mit Dachschrägen. Schräge Linien können mit der FDM nur als Treppe dargestellt werden. Mit der FEM können auch schräge Details exakt simuliert und abgebildet werden.

 

FDMFEM-1-150FEM-2-150

FDM - mit Netz aus Rechtecken

FEM - mit Netz aus Rechtecken und Dreiecken

FEM - mit Netz aus

Dreiecken