Wie kann man Wärmebrücken vermeiden?

 

Die meisten Wärmebrücken bekommt man ganz einfach dadurch in den Griff, indem man die entsprechenden Außenbauteile überdämmt. Im Bereich der Außenwand werden die meisten Wärmebrücken durch das Aufbringen eines Wärmedämmverbundsystems auf der Außenseite entschärft oder sogar beseitigt. Das gilt zumindest für die geometrisch- und materialbedingten Wärmebrücken. Durch die Überdämmung der entsprechenden Bauteile lassen sich diese Wärmebrücken zwar nicht vermeiden aber zumindest entschärfen.

 

Lediglich konstruktive Wärmebrücken werden allein durch die Standardmaßnahmen nicht beseitigt. Diese verlangen ein besonderes Augenmerk. Im Folgenden werden die kritischen konstruktiven Wärmebrücken und die dazu passenden Lösungen vorgestellt.

 

 

wbSockel zum unbeheizten Keller

Im Sockelbereich zum unbeheizten Keller wird oftmals die Außenwanddämmung nicht weit genug nach unten ausgeführt. Die Dämmung Endet im Bereich der Kellerdecke. Dadurch besteht zwischen der unteren Raumecke im Erdgeschoss und dem ungedämmten Sockel eine Wärmebrücke. Dies lässt sich am einfachsten dadurch reduzieren indem man die Außenwanddämmung nach unten verlängert. Vorgeschrieben nach XXXXX ist hier eine Verlängerung um mindestens 30/50 cm unter Unterkannte Kellerdecke.

 

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Grundsätzlich sollte die Wärmedämmung im Sockelbereich bis in das Erdreich verlängert werden. Dies führt zu einen deutlichen Anhebung der Temperaturen der Sockelwand (Kellerwand) was die Wärmebrücke deutlich entschärft. Gleichzeitig wird die Temperatur im Keller angehoben was sich positiv auf den Feuchteschutz der Kellerwand und das gesamte thermische Verhalten des Hauses auswirkt.


 

wbFensterlaibung


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wbBalkonplatten

 

wb-vermeidung-balkon

 

 

 

wbMassive Betontreppen


 

wbMassive Vordächer

 

 

wbKamin

 

 

wbAntennenmast

 

 

wbGiebelwand bei OG-Deckendämmung

 

 

wbInnenwände und Decken bei Innendämmung